Warum Brangelina kein Wort mit Johnny Depp sprechen
von Redaktion
am 03.09.2010
um 16:20
Quentin Tarantino ist jetzt schon genervt. Und das ist eigentlich schon seit Tag zwei seiner Ankunft so. Am Dienstag ist er in Venedig eingetrudelt, weil er seit Mittwoch hier als Jury-Präsident die Würden des Festivals vertreten soll. Und seit Mittwoch ist Quentin eben genervt. Genervt davon, dass so viele Leute ihn anquatschen, Passanten, berühmte und weniger berühmte Fans, Journalisten, Leutchen aus dem Filmbusiness, jeder der hier irgendeine Kamera hat: "Quwentin ey leikah juh wöhk", "Quentin, djast ah piiktschuuur" "Quwentin, kanne ey fotografe mei waife wis juh". So geht das in Lautschrift (Englisch mit schwer italienischem Akzent) gesprochen am laufenden Band für den gequälten Quentin. Kein Wunder also, dass er genervt ist, oder? Das berichtet allerdings nicht Tarantino selbst, sondern einer der zahlreichen dienstbaren Geister, die hier beim Festival die Stars betreuen und beschützen. Alessandro verdient schon seit Jahren sein Geld damit, sich um die Berühmtheiten zu kümmern, die in Venedig professionell Station machen. Und so hatte er vor einigen Monaten auch das Vergnügen, mit dem Team des Films `The Tourist`, den der deutsche Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck mit Angelina Jolie und Johnny Depp in Venedig gedreht hat. Und glaubt man Alessandro, so war die Stimmung zwischen den beiden Hauptdarstellern alles andere als entspannt. Angelina sei eine schlimm arrogante Ziege, die sich und ihren Brad für mehr, als etwas Besseres hält. Und obwohl Johnny Depp sein Hotel-Zimmer auf dem gleichen Flur nur wenige Meter neben Familie Jolie-Pitt hatte, hätten Brangelina es strengstens vermieden, auch nur ein unnötiges Wort mit ihm zu wechseln. Gesprochen habe Frau Jolie nur am Set mit Johnny - und da selbstverständlich nur das Nötigste. Im Gegenteil zu seiner von zickigen Diven-Allüren heimgesuchten Kollegin sei Johnny Depp ein wirklich guter Junge, schwört Alessandro. Herzlich, bescheiden, menschlich, so nett, netter geht`s nicht! Ach ja: und noch eine Kleinigkeit müsse er anbringen, um Angelinas und Brads unsympathische Charaktere zu illustrieren: 20 Angestellte hätten die stets um sich 'rum - und die kümmern sich auch größtenteils um die sechs Kinder. Nur für die Paparazzi inszeniere sich Angelina als Supermami, die für all ihre vielen Kleinen so aufopferungsvoll da ist. Wir vermuten: an dem, was Alessandro auftischt ist durchaus 'was dran. Am Samstag sehen wir ihn wieder - und hoffen natürlich, dass er dann neue Episoden davon zu berichten hat, wie er und seine Kollegen die Berühmtheiten erleben, wenn die Öffentlichkeit nicht da ist. Venezianische Grüsse Martina
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